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    Emulgator
    Foto: Foto: Drink Drippy / Unsplash
    Lexikon Pharmatechnologie

    Emulgator

    Auch: Tensid oder Stabilisator. Grenzflächenaktive Substanz, die aus einem hydrophilen und einem hydrophoben Mole-külteil besteht. Emulgatoren werden zur
    Veröffentlicht
    01. Januar 2013
    Lesezeit
    1 Minute
    Rubrik
    Lexikon Pharmatechnologie

    Grenzflächenaktive Substanz, die aus einem hydrophilen und einem hydrophoben Mole-külteil besteht. Emulgatoren werden zur Stabilisierung (Beständigkeit) von Emulsionen und Suspensionen, als Lösungsvermittler und als waschaktive Substanzen eingesetzt. Durch ihre Anlagerung an die Grenzflächen der zu mischenden Stoffe setzen sie die Grenzflächenenergie (Grenzflächen- oder Oberflächenspannung) zwischen den Flüssigkeiten herab und stabilisieren so die Systeme bzw. erleichtern die Tröpfchenbildung. Grundsätzlich werden Emulgatoren nach ihrem HLB-Wert (Hydrophilic-Lipophilic-Balance als der Wert, der das Verhältnis zwischen hydrophilen und hydrophoben Molekülbestandteilen charakterisiert) unterschieden. Es gibt anionische, kationische und nichtionische Emulgatoren. In Abhängigkeit vom HLB-Wert des Emulgators werden Öl-in-Wasser- (O / W) oder Wasser-in-Öl-Emulsionen (W / O) gebildet.

    © 2013 – ECV – Lexikon der Pharmatechnologie

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