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    Elastomere
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    Lexikon Pharmatechnologie

    Elastomere

    Siehe auch: Elastische Kunststoffe, Kautschuk. Auch: Elaste. Die Gruppe der Kunststoffe, die bei tiefer Temperatur hartelastisch und bei höherer
    Veröffentlicht
    01. Januar 2013
    Lesezeit
    1 Minute
    Rubrik
    Lexikon Pharmatechnologie

    Auch: Elaste.

    Die Gruppe der Kunststoffe, die bei tiefer Temperatur hartelastisch und bei höherer Temperatur weich- oder gummielastisch sind. Weiterhin sind diese Werkstoffe nicht schmelzbar, unlöslich (Löslichkeit), aber quellbar (Quellung). Dabei handelt es sich grundsätzlich um Kunststoffe mit teilweise räumlich vernetzten (Vernetzung) Molekülen über Hauptvalenzbindungen, wobei allerdings bei Zug- und Druckbelastung die verknäuelten Kettenteile zwischen den Haftpunkten aneinander abgleiten und sich strecken (Elastomereffekt). Im Ganzen werden die Ketten jedoch durch die vernetzenden Hauptvalenzbindungen festgehalten, sodass sie nicht völlig aneinander abfließen (abgleiten) können. Beim Retardieren der äußeren Kraft nehmen die Kettenteile aufgrund der Wärmebewegung wieder die ursprünglich verknäuelte Lage ein (Entropieelastizität).

    Den Vorgang der Vernetzung bei Elastomeren nennt man auch Vulkanisierung.

    Typische Elastomere sind: Ethylen-Propylen-Copolymerisate (EPDM), Polyisobutylen, Acrylkautschuk, Urethankautschuk, Siliconkautschuk.

    © 2013 – ECV – Lexikon der Pharmatechnologie

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