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    Dipol
    Foto: Foto: Shutter Speed / Unsplash
    Lexikon Pharmatechnologie

    Dipol

    Elektrische Dipole. Polarisierung elektrischer Ladungen bei Molekülen; hinsichtlich des molekularen Aufbaus von Stoffen eine elektronegative Asymmetrie in
    Veröffentlicht
    01. Januar 2013
    Lesezeit
    1 Minute
    Rubrik
    Lexikon Pharmatechnologie
    • Elektrische Dipole.Polarisierung elektrischer Ladungen bei Molekülen; hinsichtlich des molekularen Aufbaus von Stoffen eine elektronegative Asymmetrie in einer Verbindung aus elektrisch grundsätzlich neutralen Atomen (Bohr-Rutherfordsches Atommodell).Beispiel Wasser: +H − O– − H+, wodurch für das Molekül eine typische elektrische Dipolsituation entsteht, weil das Sauerstoffatom hinsichtlich beider Wasserstoffatome deren Elektronen weitgehend „übernimmt” und damit die Wasserstoffatome eine positive Teilladung bekommen (siehe Abb. D 16).Dipole verursachen bei Molekülen polare Strukturen, welche z. B. hydrophil oder lipophob wirken.
    • Mechanische Dipole.In der technischen Mechanik die Bildung von Momenten, die bei der festigkeitsmäßigen Auslegung von technischen Konstruktionen neben Kraftwirkungen eine wesentliche Rolle spielen.

    Abb. D 16: Darstellung der Dipolwirkung eines Wassermoleküls. (Quelle: G. Henkel)

    © 2013 – ECV – Lexikon der Pharmatechnologie

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