Die Fortschritte der Medizin im 21. Jahrhundert sind enorm. Die Pharma- und Biotechnologiebranche entwickelt hochwertige Diagnose- und Therapieansätze für nahezu jeden Bedarf. Im Zuge der Digitalisierung spielen dabei die Sammlung und Analyse medizinischer Daten eine immer wichtigere Rolle. Welche Vorteile Cloud-Technologien für die Forschung und Entwicklung im Bereich der pharmazeutischen Industrie und Biotechnologie mit sich bringen, zeigen ein paar aktuelle Beispiele.
Die wirtschaftliche Perspektive für die Gesundheitsbranche stimmt zuversichtlich: Bis 2026 sind jährliche Wachstumsraten um 20 % und ein Umsatzvolumen von 606 Mrd. Euro zu erwarten, so die Marktforscher von Facts & Factors. Zudem werden für den Bereich der Gesundheitsdienstleistungen bis zum Jahr 2025 jährliche Wachstumsraten von 11,83 % prognostiziert, sodass das Marktvolumen auf knapp 33 Mrd. Euro steigt. Das Wachstum wird zusätzlich durch die steigende Nachfrage der Versicherungen, technologische Fortschritte und den Einsatz moderner Analysetechnologien im Gesundheitswesen beschleunigt.
Leistungsfähige IT-Lösungen notwendig
Damit sich die Unternehmen ihren Anteil am Wachstum sichern, müssen sie insbesondere in der Forschung und Entwicklung technologisch auf Augenhöhe bleiben. Bereits heute setzt die Branche zunehmend auf mobil- und internetbasierte Technologien, um Diagnosen und Therapien von Krankheiten unter Einbeziehung anonymisierter Patientendaten aus der täglichen Praxis zu verbessern. Hierfür sind leistungsfähige IT-Lösungen nötig, die große Datenmengen analysieren und intelligent aufbereiten können. Allerdings sind Investitionen in entsprechende Systeme häufig sehr kostenintensiv. Das stetig wachsende Datenaufkommen und der hohe Bedarf an Compute- und Analytics-Ressourcen legen daher die Nutzung von Cloud-Lösungen nahe.
Cloud-Lösungen prädestiniert
Cloud-Technologien eignen sich aufgrund ihrer Skalierbarkeit besonders gut für die ad-hoc-Bereitstellung von Datenspeicherkapazitäten sowie zur schnellen Analyse mithilfe nahtlos hinzufügbarer Rechenressourcen. Diese Eigenschaft erlaubt Forschungs- und Entwicklungsabteilungen bei voller Kostenkontrolle flexibel ihre Bedarfe zu decken. Und schließlich helfen Cloud-Technologien auf diese Weise nicht nur die Sicherheit, Qualität und Effizienz im Gesundheitswesen zu erhöhen, sondern die Forschungsergebnisse im Sinne der Patienten zu verbessern. Das zeigen auch die folgenden Best Practices.
Beschleunigung von klinischen Studien
Klinische Studien sind bekanntermaßen kostenintensiv. Prozesse zu beschleunigen, bewirkt kleine Verbesserungen, die im Idealfall einen großen Unterschied machen. Zudem kann eine größere Transparenz klinischer Studien der Pharmaindustrie ermöglichen, sich einer ergebnisorientierten Preisgestaltung zu nähern. Die Geschwindigkeit einzelner Prozesse betrifft unzählige Bereiche, von der Genomik über die Biotechnologie bis hin zur Speicherung enormer Datenbestände. Für schnellere Ergebnisse in der medizinischen Forschung ist High-Performance Computing (HPC) von entscheidender Bedeutung – und in der Cloud bietet die Technologie die erforderliche Skalierbarkeit und Verfügbarkeit für die Workloads.




