Neuere Messungen zeigen, dass austenitische Edelstahllegierungen bei Behandlung mit Salpetersäure im transpassiven Potenzialbereich (Transpassivitätspotenzial) eine chemiesorbierte oxidische Passivschicht zeigen, die chromreich, molybdän- und eisenhaltig und nahezu nickelfrei ist, wobei es unterhalb der Passivschicht in der Metallmatrix eindeutig infolge von Diffusionsvorgängen (Diffusion) aus dem Basismaterial zu einer messbaren Chromanreicherung kommt.
© 2013 – ECV – Lexikon der Pharmatechnologie
