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    Biofilm
    Foto: Foto: CDC / Unsplash
    Lexikon Pharmatechnologie

    Biofilm

    Besiedelung einer (Edelstahl-)Oberfläche im Bereich der Grenzschicht durch eine vorwiegend organische Grenzschichtfauna infolge bakterieller Adhäsion von
    Veröffentlicht
    01. Januar 2013
    Lesezeit
    1 Minute
    Rubrik
    Lexikon Pharmatechnologie

    Biofilme stellen neben Kontaminationsgefahren für das (berührende flüssige oder gasförmige) Medium häufig auch Auslöserfunktionen für mikrobiologisch induzierte Korrosion der Wandfläche dar. Erhebliche Ausweitungen der Biofilmbildung mit enormem Zellwachstumscharakter bis hin zum typischen Biofouling sind ebenfalls bekannt.

    Abb. B 6: Darstellung der Verunreinigungen einer Oberfläche im Grenzschichtbereich mit Haftkraftwirkungsbereichen. (Quelle: G. Henkel)

    Abb. B 7: Größenvergleich zwischen Verunreinigungen bzw. Mikroorganismen und Oberflächenrauheiten (Werkstoff 1.4404) im Grenzschichtbereich (Modell einer Grenzschichtfauna). (Quelle: G. Henkel)

    Die Biofilmbildung wird durch Temperaturerhöhung zunächst wesentlich begünstigt bzw. beschleunigt und erst bei Temperaturen über 81 °C infolge thermisch bedingter Keimschädigung merklich gestoppt.

    Abb. B 8: Schematische Darstellung einer Biofilmentwicklung auf einer Oberfläche. (Quelle: F. Riedewald, Biofilms in pharmaceutical water, IDC, Dublin, 1996)

    © 2013 – ECV – Lexikon der Pharmatechnologie

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