Industrielle Steckverbinder sind elektrische oder optische Verbindungselemente, die fuer den Einsatz unter rauen Umgebungsbedingungen in der Fertigungs-, Prozess- und Automatisierungstechnik ausgelegt sind. Sie unterscheiden sich von kommerziellen Steckverbindern durch erhoehte Schutzgrade (nach IEC 60529, z. B. IP65, IP67, IP69K), mechanische Robustheit gegenueber Vibration und Schock, erweiterte Temperaturbereiche sowie Bestaendigkeit gegenueber Oelen, Kuehlmitteln und Reinigungsmitteln. Gebraeuchliche Bauformen in der Automatisierungstechnik sind M8- und M12-Rundsteckverbinder fuer Sensorik und Feldbus-/Industrial-Ethernet-Anwendungen, M23 fuer Servo- und Motoranschluesse, Han-Steckverbinder (Harting) fuer mehradrige Verbindungen sowie ix Industrial als kompakte Alternative zu RJ45. Die Codierung (A-, B-, D-, X-kodiert bei M12) verhindert Fehlsteckungen und definiert die Anwendung (z. B. D-kodiert fuer 100-Mbit/s-Ethernet, X-kodiert fuer bis zu 10-Gbit/s-Ethernet gemaess IEC 61076-2-109). Normative Grundlagen liefern IEC 61076 (u. a. IEC 61076-2-101 fuer M12, IEC 61076-2-104 fuer M8, IEC 61076-3-124 fuer ix Industrial) sowie geraetefspezifische Anschlussstandards der jeweiligen Feldbus- und Ethernet-Organisationen.
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Industrieller Steckverbinder
Konnektivität & SchnittstellenQuelle: wirautomatisierer-Redaktion