Watson-Marlow Fluid Technology Solutions (WMFTS) hat den Service WMArchitect Interchangeable Parts lanciert. Das Konzept sieht vor, bereits in der Designphase von Single-Use-Assemblies vorqualifizierte Alternativkomponenten – darunter Schläuche, Tri-Clamps und weitere Rohrverbindungen – vertraglich zu vereinbaren. Damit sollen regulatorische Unterbrechungen und lange Lieferzeiten vermieden werden, die in biopharmazeutischen Produktionsumgebungen häufig mit Komponentenengpässen verbunden sind.
Der Ansatz adressiert ein bekanntes Problem in der Bioprocessing-Praxis: Fällt eine spezifische Komponente eines Einwegsystems aus der Versorgung, erfordert der Wechsel auf ein Alternativprodukt im GMP-Umfeld in der Regel aufwendige Requalifizierungen. Durch die frühzeitige Integration geeigneter Alternativen in die Assembly-Spezifikation entfällt dieser Schritt, was Produktionsstillstände reduzieren soll.
WMArchitect Interchangeable Parts ist in das bestehende WMArchitect-Portfolio von WMFTS eingebettet und wird laut Hersteller durch spezialisierte Facingenieure begleitet. Der Service richtet sich primär an Biotech- und Pharmaunternehmen, die ihre Lieferkettensicherheit für Einwegsysteme ohne zusätzliche Validierungsaufwände erhöhen wollen.
Quelle: Watson-Marlow – https://www.wmfts.com/en/newsroom/news/wmfts-launches-wmarchitect-interchangeable-parts/




