Flexibilität, Bedienerschutz und Integrierbarkeit sind entscheidende Faktoren für die Pharmaproduktion von morgen. Maschinenbauer müssen diese Entwicklungen vorantreiben und der Branche durch technologische Innovationen den Weg in die Zukunft ebnen. Mit den Tablettenpressen der i Serie hat Fette Compacting eine Maschinenplattform entwickelt, die diesen Anforderungen gerecht wird.
Wir wissen es alle längst: Die Pharma-
industrie wandelt sich. An manchen Stellen langsamer, an anderen dafür umso schneller. Auf der einen Seite sorgen auslaufende
Patente dafür, dass sich die pharmazeutische Massenproduktion von Europa nach Asien verlagert. Im Gegenzug konzentrieren sich Pharmahersteller aus Industrieländern verstärkt auf die Entwicklung von Spezialmedikamenten wie Krebs- oder Hormontherapeutika, die in deutlich kleineren Chargen hergestellt werden als die Blockbuster-Medikamente früherer Jahre.
Der Trend zu kleinen Produktgrößen ändert allerdings nichts an der Vormachtstellung der Tablette, die weiterhin die bestimmende Darreichungsform für Arzneimittel bleibt: Mehr als die Hälfte aller Medikamente werden nach wie vor als Tabletten verabreicht und auch bei Neuentwicklungen spielen sie eine dominante Rolle: Zwischen 2015 und 2019 ließ die US-amerikanische Arzneimittelbehörde FDA 182 neue Medikamente zu, ganze 37 % davon in Tablettenform.
Die Tablette bleibt zwar ein Stabilitätsgarant, aber dennoch sehen sich Pharmafirmen fortlaufend mit Veränderungen konfrontiert: Weltweit tritt das Thema Bedienerschutz in den Vordergrund, weshalb die Staubdichtigkeit und Containmentfähigkeit einer Tablettieranlage zum immer entscheidenderen Kriterium wird.
Mühelos integrierbar
Seit vielen Jahren stehen die Tablettenpressen der i Serie von Fette Compacting für
effiziente und flexible Tablettenproduktion. Zur bestehenden i Serie gehören die Hochleistungsmaschinen 2090i und 3090i sowie die Standard-Tablettenpressen 1200i, 2200i und 3200i. Diese Einfach- und Doppelrundläufer sorgen für einen hohen Output bei den unterschiedlichsten Produktionsaufgaben. Mit der neuen i Serie haben die
Solida-Spezialisten aus Schwarzenbek diese etablierte Maschinenreihe weiterentwickelt, um zukünftige Anforderungen erfüllen zu können.
Die weiterentwickelte i Serie nahm ihren Anfang mit der F10i, einem flexiblen und leistungsstarken Einfachrundläufer für kleinere Batches, der im September 2019 der Öffentlichkeit vorgestellt wurde. Ein zentrales Merkmal dieser Maschine ist ihre generationsübergreifende Systemkompatibilität. Sämtliche produktberührenden Teile gleichen denen der alten i Serie, sodass Matrizen- und Segmentscheiben ebenso wie Rotoren aus den Tablettenpressen der früheren Generation übernommen werden können. Diese Kompatibilität minimiert messbar den Aufwand für Validierung und Qualifizierung der Maschinen. Dank dieser horizontalen Integrierbarkeit passen sich die neuen
Tablettenpressen sehr gut in bestehende Produktionsumgebungen ein: alte und neue Maschinen arbeiten effizient nebeneinander.




