Die Optima Packaging Group, Hersteller von Verpackungs- und Abfüllmaschinen unter anderem für die Pharmaindustrie, hat seinen ersten Nachhaltigkeitsbericht für das Geschäftsjahr 2024 veröffentlicht. Der Bericht wurde bereits nach den European Sustainability Reporting Standards (ESRS) erstellt und ist damit auf die Anforderungen der EU-Richtlinie zur Nachhaltigkeitsberichterstattung (CSRD) ausgerichtet. Das Unternehmen unterliegt diesen Berichtspflichten derzeit noch nicht, reagiert jedoch proaktiv auf die schrittweise Ausweitung der CSRD auf mittelständische Unternehmen.
Für den Pharmamaschinenbau ist die CSRD-Compliance zunehmend relevant: Pharmazeutische Hersteller als Endkunden sind in vielen Fällen bereits berichtspflichtig und fragen Nachhaltigkeitsdaten entlang ihrer Lieferkette aktiv nach. Anlagenbauer, die frühzeitig Strukturen und Kennzahlen etablieren, verschaffen sich damit einen Wettbewerbsvorteil im Zuliefergeschäft.
Im Rahmen des Berichts legt Optima Strategien, Maßnahmen, Ziele und Leistungskennzahlen offen. Vier Handlungsfelder bilden die Grundlage: Mitarbeitende, Kundenlösungen, verantwortungsvolle Unternehmensführung sowie Umwelt. Unter dem Leitthema 'We care for tomorrow' verfolgt das Unternehmen nach eigenen Angaben einen ganzheitlichen Ansatz. Kunden sollen mit langlebigen, modularen und energieeffizienten Maschinenlösungen unterstützt werden, die Material- und Energieverbrauch reduzieren. Darüber hinaus arbeitet Optima an neuen Konzepten wie recyclingfähigen, faserbasierenden Verpackungsformaten.
Parallel zur Berichtsveröffentlichung wurde Optima erneut mit der EcoVadis-Platinmedaille ausgezeichnet. EcoVadis bewertet Unternehmen anhand eines standardisierten Fragebogens in den Bereichen Umwelt, Arbeits- und Menschenrechte, Ethik sowie nachhaltige Beschaffung. Die Platinauszeichnung wird laut EcoVadis an die obersten ein Prozent der bewerteten Unternehmen vergeben.
'Transparenz macht Fortschritt verbindlich und sichtbar. Wir haben jetzt die Grundlage, um jeden Tag besser zu werden', wird Dr. Stefan König, CEO der Optima Packaging Group, in der Pressemitteilung zitiert. Für pharmazeutische Auftraggeber, die Lieferkettenanforderungen im Rahmen eigener ESG-Reportings erfüllen müssen, bietet ein solcher Bericht eine belastbare Datenbasis für die Bewertung von Maschinenlieferanten.
Die frühzeitige Ausrichtung an CSRD und ESRS signalisiert dem Markt, dass Optima die regulatorische Entwicklung in der EU als strategische Planungsgröße behandelt – eine Haltung, die im Pharmaumfeld angesichts zunehmend strenger werdender Transparenzanforderungen an Zulieferer an Bedeutung gewinnt.
Quelle: Optima Pharma – https://www.optima-packaging.com/en/newsroom/press/press-releases/optima-publishes-first-sustainability-report-in-accordance-with-csrd




