Der französische Drug-Delivery-Spezialist Nemera hat am Standort Ponts-et-Marais eine neue Produktionshalle in Betrieb genommen. Die als Hall 3 bezeichnete Anlage soll die bestehenden Produktionskapazitäten des Werks spürbar ausbauen, wie das Unternehmen anlässlich der offiziellen Einweihung mitteilte.
Ponts-et-Marais gehört zu den zentralen Fertigungsstandorten von Nemera. Das Unternehmen entwickelt und produziert dort Verabreichungssysteme für pharmazeutische Wirkstoffe, darunter Systeme für nasale, ophtalmische und topische Applikationen. Der Standort beliefert namhafte Pharmaunternehmen weltweit mit GMP-konform gefertigten Komponenten und Systemen.
Die Erweiterung um Hall 3 steht im Einklang mit einem branchenweiten Trend: Hersteller von Drug-Delivery-Devices investieren derzeit verstärkt in Produktionskapazitäten, um der wachsenden Nachfrage nach komplexen Verabreichungsformen – etwa für biologische Arzneimittel oder selbst zu applizierende Therapien – gerecht zu werden. Engpässe bei spezialisierten Zulieferern können pharmazeutische Produktionsketten empfindlich treffen, weshalb Kapazitätssicherung strategische Priorität genießt.
Nemera positioniert sich mit der Investition als langfristiger Partner der Pharmaindustrie und unterstreicht das Bekenntnis zum europäischen Produktionsstandort Frankreich. Konkrete Angaben zur Fläche der neuen Halle, zu den installierten Fertigungslinien oder zum Investitionsvolumen wurden in der Meldung nicht veröffentlicht.
Für pharmazeutische Hersteller und CDMOs in Europa ist die Verfügbarkeit leistungsfähiger und GMP-qualifizierter Zulieferer für primäre Verpackungs- und Verabreichungssysteme ein wesentlicher Faktor in der Lieferkettenstrategie. Die Kapazitätserweiterung von Nemera in Ponts-et-Marais trägt dazu bei, die regionale Versorgungssicherheit in diesem Segment zu stärken.
Quelle: Nemera – https://www.nemera.net/news/nemera-expands-production-capacity-in-ponts-et-marais-france/




