GEA hat sein Portfolio pharmazeutischer Separatoren um die Modelle GEA aseptic 15 und GEA pure 15 erweitert. Die beiden neuen Zentrifugalseparatoren ergänzen die bestehende Baureihe des Anlagenbauers und richten sich laut Hersteller an Anwendungen mit geringeren Durchsatzanforderungen. Damit schließt GEA eine Lücke im Leistungsspektrum der Plattform für pharmazeutische Trennprozesse.
Die Bezeichnungen der beiden Modelle deuten auf ihre jeweiligen Einsatzbereiche hin: Das Modell GEA aseptic 15 ist für aseptische Prozesse ausgelegt, wie sie in der sterilen Herstellung und der biopharmazeutischen Produktion – etwa bei der Aufarbeitung von Fermentationsbrühen oder Zellkulturen – gefordert werden. Das Modell GEA pure 15 adressiert Reinproduktanwendungen, bei denen besondere Anforderungen an Produktkontakt und Kontaminationskontrolle gelten.
Kompakte Separatoren dieser Klasse gewinnen in der Pharmaindustrie an Bedeutung, da Hersteller zunehmend Prozesse im kleineren Maßstab fahren – etwa im Rahmen von Continuous-Manufacturing-Konzepten, bei der Produktion von Biopharmazeutika in kleineren Chargengrößen oder in der Scale-up-Phase der Prozessentwicklung. Die Verfügbarkeit geometrisch und prozesstechnisch konsistenter Modelle über verschiedene Größenklassen hinweg erleichtert dabei die Prozessübertragung und Validierung nach GMP-Anforderungen.
GEA positioniert die neuen Modelle als Teil einer skalierbaren Plattform, was für pharmazeutische Anwender im Hinblick auf Prozessqualifizierung und Dokumentationsaufwand relevant ist. Durchgängige Plattformansätze ermöglichen es, Validierungsdaten und Erfahrungswerte aus größeren Maschinen der gleichen Baureihe auf kleinere Einheiten zu übertragen – ein Aspekt, der insbesondere bei der Einreichung von Zulassungsunterlagen gegenüber Behörden wie EMA oder FDA an Bedeutung gewinnt.
GEA zählt zu den global führenden Anbietern von Separationstechnik für die Pharma- und Biotechbranche. Die Erweiterung der Separator-Plattform um kompakte Modelle folgt dem Trend, dass auch etablierte Anlagenbauer ihr Angebot konsequent in Richtung kleinerer, flexibler Produktionseinheiten ausbauen, um den veränderten Anforderungen moderner biopharmazeutischer Produktionsstätten zu entsprechen.
Quelle: GEA (Pharma-/Prozessanlagen) – https://www.presseportal.de/pm/33230/6353891




