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    Explosionsschutzventil in CIP-Ausführung
    Bildquelle nicht angegeben
    Reinraum & Hygiene

    Explosionsschutzventil in CIP-Ausführung

    Die Ventex-Ventile in CIP-Ausführung vereinen einen besonders sicheren Explosionsschutz mit der Möglichkeit, in verfahrenstechnischen Anlagen der Pharma- oder Lebensmittelindustrie die hohen Hygieneanforderungen zu erfüllen.
    Veröffentlicht
    17. September 2018
    Lesezeit
    3 Minuten
    Rubrik
    Reinraum & Hygiene

    Sicherheit hat viele Facetten. Vordergründig geht es vor allem in Umgebungen, die ein erhöhtes Explosionsrisiko bergen, um den Schutz von Mitarbeitern, der Produktion sowie der gesamten Produktionsumgebung. Betriebe, welche pulverförmige Materialien verarbeiten oder in denen explosionsfähige Stäube auftreten können, sollten stets geeignete Sicherheitsvorkehrungen treffen. Eine Lösung, die dem voll und ganz Rechnung trägt, sind Produkte zur explosionstechnischen Entkopplung. Diese verhindern, dass sich Explosionen über Rohrleitungen ausbreiten und so Folgeschäden verursachen. In diesem Zusammenhang setzen Betreiber häufig auf die bewährten und wartungsfreundlichen Ventex-Ventile aus dem Hause Rico Sicherheitstechnik, die die Sicherheit vor Ort zuverlässig um ein Vielfaches steigern.

    Abgesehen vom Explosionsschutz stellt die Hygiene eine weitere Facette in puncto Sicherheit im Produktionsprozess dar. Vor allem in Umgebungen, die im pharmazeutischen- oder im Lebensmittelbereich angesiedelt sind, spielt die saubere Produktion eine entscheidende Rolle. So wird zusätzlich zum Explosionsschutz die Reinheit der Produktionsgüter und somit die Sicherheit des Endkunden gewahrt. Ein wichtiger Faktor ist in diesem Zusammenhang speziell die regelmäßige Reinigung der Anlage und auch der Rohrleitungen. Die Ventex-Ventile in CIP-Ausführung sind für diese Reinigungszyklen sehr gut gewappnet und verfügen über entsprechende Eigenschaften: Die speziellen Ventilvarianten bestehen nicht nur vollständig aus Edelstahl. Auch an den Innenflächen sind sämtliche produktberührenden Teile und Schweißnähte geschliffen und poliert. Aneinanderliegende Komponenten sind darüber hinaus entweder miteinander verschweißt oder mit O-Ringen abgedichtet. Die Kanten des Ventex-Ventils in CIP-Ausführung sind zugunsten einer guten Abtropffähigkeit abgerundet. Sämtliche Dichtungen verfügen über eine entsprechende Zulassung der FDA (Food and Drug Administration). Grundsätzlich weisen die CIP-Ventile eine sehr glatte Oberfläche auf, sodass Rückstände kaum daran haften können. So wird groben Verschmutzungen bereits im laufenden Produktionsprozess vorgebeugt, was wiederum auch das Explosionsrisiko reduziert.

    Reinigungsdüsen

    Das Ventil bietet ergänzend die Möglichkeit, Reinigungsdüsen zu installieren. Die Positionierung ist im Zuge dessen sowohl vertikal, als auch horizontal möglich, da ein Kondensatablass integriert ist. Anschlüsse für die Reinigungsdüsen existieren bei den CIP Ventilen in den Nennweiten von DN 150 bis DN 600 – aber auch Sonderwünsche können hinsichtlich der Dimensionierung erfüllt werden. Die Düsen sind konstruktiv so ausgelegt bzw. positioniert, dass sie nicht mit dem Schließkörper kollidieren, egal in welcher Position sich dieser gerade befindet. Somit wird immer ein optimales Reinigungsergebnis geliefert.

    Pharma

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    Sicherheit auf ganzer Linie

    Die Funktionsweise der Ventex-Ventile in CIP-Ausführung basiert auf dem sofortigen Verschluss von Rohrleitungen, die verschiedene Anlagenteile miteinander verbinden. Da sich aufkommende Explosionen innerhalb von Sekundenbruchteilen verbreiten, genießen die Vermeidung einer Ausweitung und somit die Reduzierung von Folgeschäden höchste Priorität. Dem Prinzip des Ventex-Ventils liegt eine unmittelbare Reaktion auf den Explosionsdruck zugrunde: Die Druckwelle presst den Schließkörper an die Schließkörperdichtung, woraufhin das Ventil verriegelt und die Ausbreitung von Flammen oder Druckwellen wirksam verhindert. Zwecks Steuerung ist bei dieser Maßnahme keinerlei Fremdenergie notwendig. Zudem verfügt die Entkopplungslösung über einen niedrigen Ansprechdruck und verursacht lediglich einen geringen Druckabfall. Weitere Vorteile dieser unkomplizierten und gleichermaßen effektiven Lösung sind neben der kurzen Einbaudistanz eine einfache Wartung sowie die Sicherstellung minimaler Betriebsunterbrechungen im Falle einer Explosion. Aufgrund der direkten Schließung des Ventils kommt es außerdem zu keinerlei Verunreinigungen empfindlicher Produktionsgüter.

    www.prozesstechnik-online.de

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