Bausch+Ströbel hat zwei Komponenten für pharmazeutische Abfüllanlagen mittels additiver Fertigung neu konzipiert: einen patentierten Stoppertrack sowie eine Stoppereinsetzstation, jeweils in konventioneller und additiv gefertigter Ausführung. Beide Bauteile sind sicherheitsrelevant im Kontext der Annex-1-konformen Sterilabfüllung, wo Kontaminationskontrolle und Partikelfreiheit entscheidende Anforderungen darstellen.
Die additive Fertigung ermöglicht dabei komplexere Geometrien, die mit spanenden Verfahren schwer oder nicht realisierbar sind – etwa für verbesserte Reinigbarkeit oder reduzierten Totraumanteil. Bausch+Ströbel wurde für diese Entwicklung mit dem rapid.tech 3D Excellence Award 2026 ausgezeichnet, was die wachsende Relevanz von 3D-Druck in der GMP-Produktionsumgebung unterstreicht.
Für den europäischen Markt ist die Entwicklung relevant, da der überarbeitete EU-GMP-Annex 1 (in Kraft seit 2023) erhöhte Anforderungen an Anlagendesign und Kontaminationsprävention stellt. Additive Fertigung wird damit zunehmend als werkzeugtechnische Antwort auf regulatorische Anforderungen in der Sterilabfüllung diskutiert.
Quelle: Bausch+Ströbel – https://www.bausch-stroebel.com/en/company/current/news-complete/additive-manufacturing




